Wir bauen Österreichs größten Marktplatz für Peer2Peer-Verträge zwischen Unternehmen.
peer2peer.digital · Unverbindliche Interessensbekundung bis 31.12.2026
Peer2Peer heißt: Ein Betrieb liefert Strom direkt an einen anderen. Unser Marktplatz bringt beide zusammen, so einfach wie ein Liefervertrag und ohne Vereinsthemen. Ziel: 8,9 ct/kWh und Vorteile bei Negativpreisen.
Ab 1. Oktober 2026 erlaubt das ElWG die Direktlieferung von Unternehmen zu Unternehmen, ohne Börse und Zwischenhändler. Unser Zielpreis gilt, sobald 10 Millionen Kilowattstunden zugesagt sind: 8,9 ct/kWh für Abnehmer, 7,5 ct/kWh für Erzeuger. Bei negativem Börsenpreis zahlt der Abnehmer 6,0 ct/kWh und der Erzeuger erhält 5,0 ct/kWh, statt für seine Einspeisung zu zahlen. Bis dahin gibt es keine Verpflichtung: Sie sagen Ihre Menge zu, wir suchen passende Partner und schlagen sie Ihnen vor, begleiten bis zum Direktliefervertrag und wickeln die Abrechnung mit einem führenden Softwareanbieter für Energiegemeinschaften ab.
Unverbindlich Interesse bekundenSo funktioniert das Matching
Das Problem
Dazwischen liegen die Börse und die Zwischenhändler. Der Erzeuger speist seinen Überschuss ein und bekommt den Marktwert, mittags oft nur ein paar Cent, an sonnigen Tagen auch Negativpreise. Derselbe Strom läuft über die Börse, den Händler und den Versorger und kommt beim Abnehmer als Fixtarif an, für ein Vielfaches. Und viele Betriebe haben große Dachflächen, aber keinen eigenen Verbrauch und keinen zuverlässigen Abnehmer. Diese Dächer bleiben leer.
Die Lösung
Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz erlaubt ab Oktober 2026 die Direktlieferung von Unternehmen zu Unternehmen. Der Erzeuger liefert an einen Betrieb, der den Strom verbraucht, der Preis wird zwischen den beiden festgelegt. Was vorher an drei Ebenen hängen blieb, teilen sich jetzt die zwei, die den Strom tatsächlich erzeugen und verbrauchen. Und Dachflächen, die heute leer bleiben, weil der Betrieb darunter keinen Strom braucht, bekommen einen Abnehmer, bevor gebaut wird.
Der Preis steht vor der Lieferung fest. Er gilt nur, wenn die Menge zusammenkommt. Jede einzelne Zusage ist unverbindlich, in Summe entscheiden sie. Jede freie Dachfläche in Österreich soll günstigen Industriestrom liefern.
Fällig erst nach der Go-Entscheidung
Entfällt bei eigenem Partner, Großbetrieb 4.900 EUR
Die Differenz der Energiepreise deckt Abrechnung und Organisation
Für wen der Marktplatz gemacht ist
Für Betriebe ab 100.000 kWh Jahresbezug. Ihr bestehender Stromvertrag bleibt: Direkt geliefert wird nur der Strom, der zur selben Zeit erzeugt wird, den Rest liefert wie bisher Ihr Versorger. Sie geben Ihr Lastprofil frei, wir rechnen, welchen Anteil Ihres Bezugs eine Anlage deckt. Der Preis ist fix: 8,9 ct/kWh. Damit sich mehr Verbrauch in Stunden mit negativem Börsenpreis lohnt, sinkt er in diesen Stunden auf 6,0 ct/kWh.
Unverbindlich Interesse bekundenFür Anlagen ab 50 kWp, ob Photovoltaik, Wind oder Wasser. Besonders für Anlagen über 500 kWp, deren Strom die OeMAG nicht mehr zum Marktpreis abnimmt, und für Anlagen, deren OeMAG-Vertrag ausläuft. Sie nennen Zählpunkt und Netzbereich, wir suchen Abnehmer, deren Last zu Ihrer Einspeisung passt. Schutz vor Negativpreisen, den die OeMAG bis 500 kWp bietet, gibt es hier auch für große Anlagen: Sie erhalten 5,0 ct/kWh, statt für Ihre Einspeisung noch zu zahlen, weil Ihr Abnehmer in diesen Stunden abnimmt.
Anlage unverbindlich anmeldenSie haben die Fläche, aber der Strom hätte im eigenen Betrieb keine Verwendung. Mit einem sicheren Abnehmer wird daraus ein Projekt, das sich rechnet. Wir suchen ihn, bevor Sie bauen: Mit einem Direktliefervertrag über mindestens 3 Jahre steht der Erlös fest, bevor das erste Modul liegt. Das lässt sich mit der Marktprämie kombinieren: Die Marktprämie sichert die Finanzierung über 20 Jahre gegenüber der Bank ab, Peer2Peer holt für die direkt gelieferten Stunden den besseren Preis.
Dachfläche unverbindlich anmeldenStand der Zusagen
Gezählt werden unterzeichnete Absichtserklärungen, nicht Interessensbekundungen. Ziel sind 15 Mio. kWh Überschuss und 50 Mio. kWh Netzbezug, weil nicht jede Kilowattstunde eine Last zur selben Viertelstunde findet und ein Abnehmer 15 bis 25 Prozent seines Bezugs direkt decken kann.
Warum es beide Seiten braucht
Krankenhäuser, Kühlhäuser und Rechenzentren brauchen Strom in jeder der 8.760 Stunden des Jahres. Photovoltaik deckt die Tagstunden, in denen Kühlung und Klimatisierung am meisten ziehen. Wasserkraft und Wind decken die Nacht und das Winterhalbjahr. Zusammen ergeben die drei ein Erzeugungsprofil, das zu einer Grundlast passt, jede Technologie allein nicht.
Darum bringt der Marktplatz Sonne, Wind und Wasser mit den Betrieben zusammen, deren Last zum jeweiligen Erzeugungsprofil passt. Die Grundlage sind Viertelstundenwerte, nicht Jahressummen.
Erzeuger
Ein Dach, das mittags mehr liefert, als die Halle darunter braucht. Dahinter die Windräder für die Nacht.
Das Produkt: Matching
Ein Direktliefervertrag nützt nur, wenn Erzeugung und Verbrauch in denselben Viertelstunden liegen. Das lässt sich nicht schätzen, das rechnen wir aus 96 Werten pro Tag und Zählpunkt, für jedes Paar, das wir vorschlagen.
Wir suchen die Partner gezielt: Aus den angemeldeten Betrieben und Anlagen wählen wir die, deren Profil zu Ihrem passt, rechnen die Deckung nach und fragen an. Die Auswertung der Viertelstundenwerte und die Suche nach passenden Profilen laufen mit KI-gestützten Werkzeugen, jeden Vorschlag prüfen wir selbst, bevor er an Sie geht. Das Ergebnis ist ein Partnervorschlag mit Menge, Profilpassung und Jahresbetrag, den beide Seiten nachrechnen können, bevor jemand unterschreibt.
Viertelstundenwerte der Zählpunkte, freigegeben über den Netzbetreiber. Erzeugungsprofil aus Technologie, Leistung und Standort.
Wir wählen aus dem Pool die Anlagen und Betriebe, die zu Ihrem Profil passen könnten, Nahebereich vor österreichweit, und rechnen für jedes Paar die Deckung Viertelstunde für Viertelstunde über ein Jahr.
Wir fragen die passenden Partner an und stellen sie Ihnen vor, so viele, wie Ihr Profil braucht: meist ein Anker und einige Ergänzer, mit Deckungsanteil, Menge und Jahresbetrag zu den Konditionen unten.
Beide Seiten entscheiden. Der Marktplatz stellt Vertrag, Netzbetreiber-Anmeldung, Lieferantenprognose und monatliche Abrechnung.
Das Produkt: Matching
Die Partnersuche ist Arbeit: Lastgänge auswerten, Anlagen vergleichen, Betriebe anfragen, Vertrag und Netzbetreiber-Anmeldung vorbereiten. Sie wird einmal je Vertrag verrechnet, nicht je Kilowattstunde. Wer seinen Partner schon hat, zahlt dafür nichts.
Matching entfällt
Für Betriebe bis 1 Mio. kWh Jahresmenge
Für Betriebe ab 1 Mio. kWh oder mehrere Standorte
Alle Pakete zuzüglich der einmaligen Aufnahme von 1.000 EUR je Unternehmen. Beträge netto, fällig erst nach der Go-Entscheidung im Jänner 2027. Die laufende Abwicklung ist in der Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis enthalten, es gibt keine Gebühr je Kilowattstunde.
Ablauf
Der Marktplatz wird öffentlich vorgestellt. Die unverbindliche Anmeldung startet.
Interessensbekundung, dann Absichtserklärung mit Freigabe der Lastgänge. Die Zähler zeigen den Stand.
Wir legen die zugesagten Mengen und das gerechnete Matching offen. Erreicht der Pool 10 Mio. kWh, startet der Marktplatz. Wenn nicht, entstehen keine Kosten.
Jeder Betrieb erhält seine Partnervorschläge mit Mengen und Preis. Direktlieferverträge werden geschlossen, Zählpunkte beim Netzbetreiber angemeldet. Im Nahebereich ist das ab Oktober 2026 möglich, österreichweit mit den neuen Marktprozessen ab April 2027.
Interessensbekundung
Wir brauchen zunächst nur Ihr Unternehmen, eine Ansprechperson und ob Sie Strom abnehmen oder erzeugen. Jahresmengen und Zählpunkt können Sie gleich mitschicken oder später nachreichen. Der Marktplatz richtet sich an Abnehmer ab 100.000 kWh Jahresbezug und Erzeuger ab 50 kWp. Die Anmeldung verpflichtet zu nichts, sie zählt Ihre Menge zur Startgröße.
Danke
Innerhalb von fünf Werktagen erhalten Sie eine erste Einschätzung und die Absichtserklärung. Wenn Sie es eilig haben: Termin vereinbaren.
Beratung
Gerechnet wird mit Ihren Viertelstundenwerten. Für den Anfang reicht die letzte Stromrechnung.
Kontakt
In 30 Minuten klären wir, ob Ihr Betrieb als Erzeuger, Abnehmer oder beides in den Pool passt und was der nächste Schritt ist. Halten Sie die letzte Stromrechnung bereit.
Mag. Cornelia Daniel
Betreiberin peer2peer.digital, Photovoltaikagentur Dachgold
Dachgold e.U.
Sterngasse 3/2/6, 1010 Wien
Antwort innerhalb von zwei Werktagen. Termine über den Kalender, auch als Videocall.